Competition 2017

Was erwartet euch

Die Made in GSA Competition geht 2017 bereits in ihre fünfte Runde. Nach den fulminanten ersten vier Auflagen der vergangenen Jahre in Wien, München, Berlin und Basel freuen wir uns, in diesem ersten Jubiläumsjahr das Finale erneut in der österreichischen Hauptstadt ausrichten zu können. Am 29. Mai 2017 werden sich die Finalisten in Wien versammeln, um der prominenten Jury ihre Drinks zu präsentieren.

Was erwartet die Teilnehmer dieses Jahr?

Wir freuen uns, wieder mit vielen namhaften Partnern der Spirituosen- und Getränkeindustrie aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz zusammenarbeiten zu können.  

Im 5. Jahr kann die MADE IN GSA Competition bereits auf einen außerordentlichen Bekanntheitsgrad verweisen. Aufgrund dieser großen Popularität der Competition haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Rezepte aus einer enormen Auswahl an hochwertigen Produkten zu entwickeln, um so die Qualität heimischer Getränkehersteller eindrucksvoll in Szene zu setzen.

 MADE IN GSA wird auch 2017 erneut beweisen, dass nicht nur die Bartender der betreffenden Länder, sondern auch die Hersteller auf aktuellem, zeitgemäßem Top-Niveau arbeiten.

Es lohnt sich

Auch im 5. Jahr der Competition dürfen sich die bestplatzierten Teilnehmer über einzigartige Preise freuen.

  1. Platz: Einwöchige Reise in die Bar-Metropole New York. Wir laden den Gewinner für eine Woche nach New York ein – natürlich inklusive Flug, Unterkunft und der nötigen Ausstattung für eine anständige Bartour.
  2. Platz: Reise zur Bar Week nach Berlin im Oktober 2017. Inklusive Übernachtungen, Ticket für die Verleihung der MIXOLOGY BAR AWARDS 2018 und Besuch des Bar Convent Berlin 2017.
  3. Platz: Einkaufsgutschein im Wert von 500 Euro für den Cocktailian Online Shop.

Hinzu kommen die Preise in den Sonderkategorien „Limonaden & Filler” sowie „Brände & Geiste”. Preise Sonderkategorien:

Limonaden & Filler: Satz aus der neuen Schumann Basic Bar Selection Serie von Schott Zwiesel

Brände & Geiste: Bonzer Heritage Bar Kit

Insgesamt beläuft sich der Wert der ausgeschriebenen Preise auch 2017 wieder auf rund € 5.000.

Wann und wo?

Bewerben können sich alle in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz arbeitende Bartender und Connaisseurs von 20. Februar bis 3. April 2017 über das Bewerbungsformular auf dieser Seite.

Als Juroren werden beim Finale der 5. MADE IN GSA Competition in Wien Charles Schumann (Schumann’s – München), Christian Heiss (Kronenhalle – Zürich), Gerhard Kozbach-Tsai (Tür 7 – Wien) und Helmut Adam (Mixology Magazin – Berlin) vor Ort sein.

Die 5. MADE IN GSA Competition wird auf jeden Fall wieder ein ganz besonderes Erlebnis – nicht nur für den Sieger!

Jury

Gerhard Kozbach-Tsai

Der vollendete Wiener Gentleman Gerhard „Geri“ Kozbach-Tsai vereint alles, was ein Bartender von Weltrang braucht: Mixologische Fachkenntnis auf der Höhe der Zeit, Neugier, ein offenes Wesen und herzliche, unverfälschte Gastgeberkunst. Der längjährige Manager des eleganten Wiener Scotch Club kann überdies auf vielfältige Erfahrung als Chef und Ausbilder zurückgreifen.

Seit Ende 2014 betreibt Kozbach-Tsai endlich seine eigene Vision von Barkultur. In seiner Tür 7, die sich innerhalb weniger Monate einen hervorragenden Ruf innerhalb und außerhalb der deutschsprachigen Szene erarbeiten konnte, realisiert und zelebriert Geri – der auch alljährlich zur Jury der MIXOLOGY BAR AWARDS zählt – all seine Leidenschaften auf höchstem Niveau: Bartender in maßgeschneiderten Anzügen kreieren den Gästen maßgeschneiderte Drinks – eine Karte braucht es nicht, was zählt, sind handwerkliches Können und die Vorliebe des Gastes.

Die Finalisten der Made in GSA Competition dürfen sich bei Gerhard Kozbach-Tsai auf einen peniblen, unbestechlichen, versierten, aber stets wohlwollenden und charmanten Juror freuen. Und auch wir sind Stolz und froh, ihn dieses Jahr erneut begrüßen zu dürfen.

Charles Schumann

Seien wir ehrlich: Es ist im Prinzip unnötig, Charles Schumann noch irgendjemandem vorzustellen.

Seit mehr als drei Jahrzehnten gilt der Bartender, Boxer, Ästhet und Autor Schumann im deutschsprachigen Raum als Inbegriff von Barkultur. Mit seinen Fachbüchern hat sich Schumann seinerzeit als Begründer und Initiator dessen hervorgetan, was heute als Cocktailszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz floriert. Noch immer gelten seine Arbeiten als Standardwerke und ständiger Begleiter nicht nur bei Berufseinsteigern. Aber auch international gilt der Japan-Liebhaber, den alle nur „Charles“ nennen, als eine renommierte Instanz.

Mit seiner Schumann’s Bar hat Charles Schumann nicht nur unzählige Hochprominente zu seinen Stammgästen gezählt, sondern auch etliche nationale und internationale Auszeichnungen gewonnen. Seine Bar, sein Team und seine Barchefs sind Dauergäste auf den Nominiertenlisten der MIXOLOGY BAR AWARDS. Mit dem 2013 eröffneten Barkonzept Les Fleurs Du Mal im Obergeschoss des Schumann’s frönt der Barbetreiber und passionierte Koch seither außerdem seiner Leidenschaft für gediegenen, fernöstlich geprägten Genuss – aktuell mit dem Titel als „Bar des Jahres Deutschland“ bei den MIXOLOGY BAR AWARDS 2017.

Die erneute Anwesenheit von Charles Schumann in der Jury der Made in GSA Competition 2017 ist uns eine besondere Ehre und große Freude.

Christian Heiss

Der gebürtige Sarntaler Christian Heiss, wird in diesem Jahr nicht nur seine Heimat, Südtirol, sondern auch seine Wahlheimat, die Schweiz, in der Jury der MADE IN GSA Competition vertreten. Während sich seine Südtiroler Freunde auf Wein, Hotellerie und Gastronomie spezialisierten, entschied sich der junge Heiss für eine vierjährige Service-Ausbildung mit „Lehr- und nicht Herrenjahren“, um später die Rolle des Gastgebers als Bartender einnehmen zu können. Nach einigen Stationen in namhaften Bars in Südtirol und auch München kam Heiss vor 12 Jahren dort an an, wo er sich bis heute hinter der Bar zuhause fühlt. Als Stellvertretender Barmanager der Kronenhalle konnte er neben Peter Roth in den letzten Jahren die weltbekannte Zürcher Bar mitgestalten. So ist es kaum verwunderlich, dass er Roth als Barchef beerben wird, wenn dieser im Januar 2017 nach über 40 Jahren in der Kronenhalle in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

Bei den MIXOLOGY BAR AWARDS 2008, bereits in der Kronenhalle, konnte Christian Heiss den begehrten Award als Newcomer des Jahres! abräumen. Acht Jahre später folgte, gemeinsam mit der Widder Bar, die Auszeichnung als „Bar des Jahres Schweiz” für die Kronenhalle.

Es ist uns eine große Freude, dass Christian Heiss die Jury bei der 5. MADE IN GSA Competition unterstützen wird.

Photo credit: via Kronenhalle

Helmut Adam

Ginge es nach Helmut Adam, könnte der Tag auch 36 Stunden haben. Nach Stationen als Bartender und Barmanager in Wien, London und Zürich gründete der Wahlberliner als noch aktiver Bartender gemeinsam mit Jens Hasenbein im Jahre 2002 MIXOLOGY, das Magazin für Barkultur. 2007 gründeten Adam und Hasenbein außerdem zusammen mit Bastian Heuser den Bar Convent Berlin, der sich von einem Branchentreffen rasant zur wichtigsten europäischen Fachmesse für die Spirituosen- und Getränkeindustrie entwickeln konnte und der mittlerweile jährlich mehr als 10.000 internationale Fachbesucher anzieht. Auch die Initiative „Made in GSA“ sowie die Stiftung der MIXOLOGY BAR AWARDS gehen auf ihn zurück.

Helmut Adam zählt zu den international reputiertesten Fachjournalisten und Netzwerkern der Barszene. Seine Kontakte in die Barwelt auf allen Kontinenten zeichnen ihn aus und untermauern seinen Ruf als Redner auf Fachveranstaltungen und Juror bei Wettbewerben. Der Liebhaber von Wein, Gin, Mezcal und Craft Beer gibt sich nach 2016 zum zweiten Mal die Ehre als Juror in seinem „eigenen“ Wettbewerb, der Made in GSA Competition 2017.

Foto: Martin Arnold

Regelwerk

ERSTENS Jeder Teilnehmer muss eine (1) Cocktailrezeptur einreichen, wahlweise einen Long Drink oder einen Short Drink.

ZWEITENS Der Long Drink darf maximal fünf (5) Zutaten enthalten und maximal 30 cl Füllmenge erreichen — Eis und Garnitur zählen nicht als Zutat. Mindestens 1/3 der flüssigen Zutaten des Longdrinks muss aus einem Filler (Saft, Bitterlimonade etc.) teilnehmender Marken bestehen. Der Long Drink wird in einem Highball-Glas auf Eiswürfeln serviert.

DRITTENS Der Short Drink darf maximal fünf (5) Zutaten enthalten und maximal 25 cl Füllmenge erreichen — Eis und Garnitur zählen nicht als Zutat. Mindestens 3 cl des Short Drinks müssen aus Produkten teilnehmender Marken bestehen. Der Short Drink wird in einem Whisky-Tumbler (auf Eis) oder einer Cocktailschale (ohne Eis) serviert.

VIERTENS Der Drink soll eine regionale Geschichte erzählen. Der Urheber muss daher zu seinem Drink einen Text von maximal 60 Wörtern verfassen. Dieser Text soll die Idee hinter dem Drink illustrieren. Eine Überschreitung der Wortzahl führt zu Punktabzug oder – bei einer Überschreitung von mehr als 50% – zur Disqualifikation vom Auswahlverfahren.

FÜNFTENS Der Drink soll als eigene Marke wirken. Made in GSA sucht nicht nach „Andy’s Wonderful Blue Pearl“, sondern nach einem perfekt abgestimmten und gut erzählten, zeitgemäßen Drink, der es schafft, die Besonderheit der regionalen Produkte gekonnt in den Vordergrund zu rücken.

SECHSTENS Es dürfen auch Produkte verwendet werden, die nicht als Sponsoren der Competition auftreten. Diese dürfen allerdings charakterlich nicht das Hauptmerkmal der Cocktails sein.

SIEBTENS Es dürfen auch internationale Spirituosen und Bar-Produkte verwendet werden. Auch diese Produkte dürfen nicht das Hauptmerkmal des Drinks sein.

ACHTENS Es sind keine vorab selbst hergestellten Zutaten – z.B. Infusionen, Sirupe, Cordials o.ä. – erlaubt. Jegliche Bearbeitung von Zutaten hat auf der Bühne und im angegebenen Zeitrahmen (siehe VIERZEHNTENS) zu erfolgen. Ein Tee beispielsweise muss vor Ort aufgebrüht und weiterverarbeitet werden.

NEUNTENS Keine Elemente der Cocktails dürfen vorbereitet werden – z.B. dürfen keine Spirituosen vorab gemischt und aus einer Flasche gepourt werden. Auch Garnituren müssen in der vorgegebenen Zeit auf der Bühne gefertigt werden.

ZEHNTENS Condiments oder Foodpairing u.ä. sind nicht erlaubt. Was zählt, ist der Cocktail.

ELFTENS Im Finale werden sämtliche erforderlichen Arbeitsmaterialien gestellt. Jeder Kandidat ist angehalten, nur die gestellten Utensilien und Barwerkzeuge zu nutzen, soweit vorhanden. Alle gängigen Werkzeuge (wie Shaker, Rührgläser, Barlöffel, Jigger, verschiedene Strainer, Zangen, Muddler etc.) sind in ausreichender Menge vor Ort verfügbar. Nur wenn ein Werkzeug/Arbeitsgerät nicht im zur Verfügung gestellten Fundus enthalten ist, darf ein eigenes verwendet werden. Made in GSA soll kein Schaulaufen dafür sein, wer die teuersten Bartools mitbringt.

 

ZWÖLFTENS Einzusenden sind zwischen dem 20. Februar und dem 3. April 2017 folgende Daten und Informationen: Vorname, Name, Wohnadresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Teilnehmers. Eine (1) Cocktailrezeptur Short Drink oder Long Drink mit präziser Zubereitungsbeschreibung + ein erklärender Text mit max. 60 Wörtern + Kalkulation des Brutto-Wareneinsatzes (inkl. MwSt.) für die einzelnen Zutaten einer Portion des Drinks (einzugeben in das entsprechende Feld des Bewerbungsformulars)

DREIZEHNTENS Einsendungen müssen über das Formular getätigt werden. Das Formular befindet sich auf zugehöriger Internetseite www.made-in-gsa.com und wird rechtzeitig zur Bewerbungsphase am 20. Februar 2017 freigeschaltet.

VIERZEHNTENS Beim Finale in Wien hat jeder Teilnehmer 3 Minuten Zeit, um Set-up und Mise-en-Place an der Bar vorzunehmen sowie anschließende 8 Minuten, um seinen Drink vor der Jury zuzubereiten und zu präsentieren.

Beim Ablauf der Zubereitungszeit muss die Zubereitung der Drinks inkl. Garnitur abgeschlossen sein. Das Servieren kann danach erfolgen. Ein Überschreiten der Zubereitungszeit zieht – je nach Höhe der Überziehung – einen durch die Jury festzulegenden Punktabzug nach sich.

Insgesamt wird beim Finale jeder Teilnehmer 5 Drinks zubereiten. Einen Drink für jedes Jurymitglied und zusätzlich einen Drink für die Dokumentation des Wettbewerbs.

Eine Anrechenbarkeit der “Vorbereitungszeit” auf die “Zubereitungszeit” ist nicht vorgesehen. Ab dem Beginn der Zubereitung, d.h. spätestens, wenn die erste Zutat verarbeitet oder eine Begrüßung an die Jury ausgesprochen wird, läuft die “Zubereitungszeit” von 8 Minuten und die “Vorbereitungszeit” endet, auch wenn deren 3 Minuten nicht voll ausgeschöpft wurden.

FÜNFZEHNTENS Inhaber und Mitarbeiter der als Sponsoren auftretenden Firmen und Marken sind von der Teilnahme an der Competition ausgeschlossen.

SECHZEHNTENS Sonderkategorien „Limonaden & Filler” & „Brände & Geiste”: Jeder Cocktail mit einem Sponsorenprodukt einer oder beider Kategorien nimmt auch automatisch in der jeweiligen  Sonderkategorie teil.

Mit der Einreichung von Cocktail-Rezepturen und -Geschichten zur “Made in GSA Competition” räumt der oder die Teilnehmer(in) dem MIXOLOGY-Verlag und den teilnehmenden Sponsoren die uneingeschränkten Nutzungsrechte an a) seinen Rezepturen und b) seinen Geschichten zu den jeweiligen Cocktails ein.

(Hintergrund dieses rechtlichen Hinweises ist die Vorstellung und Bewerbung von Sieger und Sieger-Cocktails in Publikationen des MIXOLOGY-Verlags.)

Ihre personenbezogenen Daten wie Vorname, Name, Wohnadresse, E-Mail- Adresse und Telefonnummer dienen ausschließlich der Zuordnung während der Teilnahme an der Made in GSA Competition und werden nach Ende des Wettbewerbs gelöscht.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

Sonderkategorien 2017

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr stiftet die Made in GSA Competition auch im Jahr 2017 zwei Sonderkategorien: Mit den Disziplinen „Limonaden & Filler“ sowie „Brände & Geiste“ wirft der Wettbewerb sein Augenmerk ganz spezifisch auf zwei sehr unterschiedliche, aber auch lebendige Segmente.

 

Limonaden & Filler

Kaum eine Kategorie hat in den letzten Jahren eine solch vielfältige und nachhaltige Entwicklung erfahren wie der Bereich der Limonaden und Filler. Das zeigt sich nicht nur im Einzelhandel, sondern vor allem in der Gastronomie und dort speziell in der Bar. Vorbei sind die Zeiten, in denen eine gute Bar ihre anspruchsvollen Gäste mit einer Cola, Zitronenlimonade und einer Sorte Tonic Water und Ginger Ale zufriedenstellen konnte. Daran haben die innovativen Hersteller aus dem deutschsprachigen Raum einen großen Anteil. Immer mehr hochwertige Limonaden, aber auch grandiose, reinsortige Obstsäfte aus heimischen Früchten kommen auf den Markt und bereiten kreativen Bartendern einen nie gekannten Facettenreichtum bei der Kreation neuer Highballs und Longdrinks. Diesem Umstand möchten wir durch die Sonderkategorie Tribut zollen, die dieses Segment zusätzlich ins Rampenlicht rückt.

 

Brände & Geiste

Einen nicht minder wichtigen und historisch verankerten Platz nimmt die zweite Sonderkategorie „Geiste & Brände“ in der heimischen Bar- und Spirituosentradition ein. Keine andere Spirituosenkategorie steht so sehr archetypisch für den deutschsprachigen Raum wie Obstbrände. Sowohl nördlich als auch jenseits der Alpen bringen die heimischen Brennmeister erstaunliche Obstbrände und -geiste hervor, die in der Bar und hochklassigen Gastronomie weltweit einen herausragenden Ruf genießen. Grund genug, die Gattung dieses Jahr erneut als Sonderkategorie spezifisch ins Rampenlicht zu setzen.

Obstbrände und Obstgeiste unterscheiden sich in der Herstellung durch den Umstand, dass Brände direkt aus vergorenen Früchten gebrannt werden, während Geist durch Mazeration bestimmter Früchte in bereits destilliertem Alkohol gewonnen wird. Dieses Mazerat wird dann erneut gebrannt, um einen klaren Brand zu erhalten. Obstbrände und Obstgeiste gibt es sowohl ungelagert als auch in Form gereifter Qualitäten.

Für Brände kommen zuckerreiche Obstfamilien wie Birnen, Äpfel und Quitten oder Steinfrüchte wie z.B. Kirschen und diverse Pflaumensorten zum Einsatz. Zuckerarme Beerenfrüchte, die sich nur schwer oder gar nicht vergären lassen, bilden die Grundlage für Obstgeiste. In die Definition der Sonderkategorie der MADE IN GSA Competition 2017 fallen auch andere Geiste wie etwa aus Nüssen oder Fichtensprossen.

Mehr als jedes andere Segment steht Obstbrand für handwerkliche, ganzheitliche Herstellung: Während in vielen anderen Kategorien der Roh- oder Feinbrand durch den eigentlichen Erzeuger bereits fertig eingekauft wird, so beginnt die Herstellung bei den heimischen Obstbrennern bereits mit der Auswahl der reifen Früchte, gefolgt vom Einmaischen und Fermentieren — für viele kleine Betriebe außerdem mit Früchten aus eigenem Anbau oder von befreundeten Produzenten. Damit unterscheidet sich Obstbrand essentiell von anderen Kategorien und setzt immer wieder Maßstäbe und Akzente im Transport außergewöhnlicher Aromen.

 

Wie auch schon im Vorjahr nehmen sämtliche Teilnehmer, deren Rezept ein Produkt der Sonderkategorie enthält, automatisch an der regulären Wertung und der Sonderkategorie teil. Die eigens ausgelobten Preise der Sonderkategorien finden sie hier.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche aromatische Einsendungen mit innovativen Produkten!

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